Peeling zur Verbesserung des Hautbildes

Was ist ein Peeling?

Bei einem Peeling  wird eine Entzündungsreaktion in den obersten Hautschichten ausgelöst, um die natürlichen Reparaturmechanismen der Haut zu aktivieren. Der Stoffwechsel der Haut und die Kollagenbildung werden angeregt. Somit kann ein feineres und glatteres Hautbild erzeugt werden. Zusätzlich werden Pigmentflecke abgemildert und Hautunreiheiten beseitigt.

Die häufigsten Peelingarten sind das Trichloressigsäure-Peeling (TCA-Peeling) und das Fruchtsäurepeeling (z. B. Glykolsäure, die aus Zuckerrohr gewonnen wird, AHA-Peeling). Die Eindringtiefe und die Wirkung eines Peelings variiert je nach Konzentration. Das Trichloressigsäure-Peeling (TCA-Peeling) ist in der Regel intensiver als das Fruchtsäurepeeling.

Vor einem Peeling wird ein Hautpflegeplan erstellt. Bei einem TCA-Peeling wird vier Wochen vor der Behandlung eine Bleichcreme und eine Vitamin-A-Säure-Creme aufgebracht. Bei einem Fruchtsäure Peeling wird zwei Wochen zuvor ein niedrig dosiertes Fruchtsäure-Präparat angewandt. Beim Auftragen des Peelings wird meistens ein leichtes Hautbrennen verspürt, das nach wenigen Minuten vergeht.

In einem persönlichen Gespräch wird eruiert, ob der von Ihnen gewünschte Effekt durch ein Peeling erreicht werden kann. Bei schlaffer Haut ist eine Kombination mit einem Facelift möglich. Bei tieferen Peelings muss mit einer gewissen Rötung und Schwellung gerechnet werden. Es empfiehlt sich daher, soziale oder berufliche Verpflichtungen 7 bis 10 Tage zurück zu stellen.

Wie können Sie sich auf den Eingriff vorbereiten?

  • Alle Ihre Fragen zu möglichen Komplikationen und alternativen Behandlungen sollten im Vorfeld beantwortet sein.
  • Schränken Sie Nikotin- und Alkoholkonsum auf ein Minimum ein!
  • Eine Roaccutan-Behandlung sollte 6 Monate vor der Behandlung abgesetzt werden.
  • Wenn Sie an Fieberbläschen (Herpes) leiden, sollten Sie dies unbedingt mitteilen, damit vorgebeugt werden kann.
  • Für ein optimales Ergebnis empfiehlt es sich, am Tag des Peelings kein Make-up aufzutragen. Ohrringe und Kontaktlinsen sollte vor der Behandlung entfernt werden.
  • Legen Sie sich zu Hause Eiswürfel oder Kühlpads bereit zur Kühlung der Haut nach der Behandlung!

Wie wird der Eingriff durchgeführt?

  • Die Behandlung dauert ca. 45 Minuten.
  • Durch Kühlung lassen sich hitzeähnliche Empfindungen mildern.
  • Eine Betäubung oder ein Dämmerschlaf kann bei tieferen Peels durchgeführt werden.

Was müssen Sie nach dem Eingriff beachten?

  • Nach der Behandlung sollte abends ein antiseptisches Gel (Lavanid®) und morgens eine neutrale Feuchtigkeitscreme aufgetragen werden.
  • Die Haut sollte täglich mit einem weichen und kühlen Wasserstrahl gereinigt werden. Ab dem dritten Tag wird eine schonende Reinigung mit einer milden desinfizierenden Seife empfohlen (z. B. Octenisan® Wash Lotion, Prontoderm® Gel) .
  • In den ersten 10 Tagen sind Sie nicht gesellschafts-/arbeitsfähig.
  • Das Schlafen mit erhöhtem Oberkörper hilft die Schwellung zurückzudrängen.
  • Sport, Saunagänge, Schwimmen und schwere Arbeit sollten für mind. 2 Wochen gemieden werden.
  • Es ist wichtig, die Haut vor UV-Strahlung auch im Winter konsequent zu schützen (Sunblocker, mindestens Faktor 40). UV-Bestrahlung sollte 6 Monate gemieden werden.
  • Kontrollen empfehlen sich nach 3 Tagen, nach 1 und 6 Wochen sowie nach 6 und 12 Monaten.

 

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Ihr Centerplast-Team um PD Dr. Stéphane Stahl und Dr. Adelana Santos Stahl berät Sie gern.

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