Filling-Methoden: Hyaluron und Lipofilling

Beim Filling („Auffüllen“) wird die Haut unterfüttert, so dass sie wieder praller und damit straffer wirkt. Dafür kann Eigenfett verwendet werden oder es kommt Hyaluron zum Einsatz.

Hyaluron

Als Hyaluron wird in der Ästhetischen Medizin das Natrium-Salz der Hyaluronsäure bezeichnet. Diese wiederum ist chemisch betrachtet eine makromolekulare Kette aus Disacchariden, also Zweifach-Zuckern.

Hyaluronsäure ist ein wesentlicher Bestandteil des Bindegewebes und kommt in der heilenden Medizin unter anderem als „Schmiermittel“ und „Stoßdämpfer“ bei verschlissenen Gelenken (Arthrose) zum Einsatz.

Für die Ästhetische Medizin ist ihre Fähigkeit, Wasser zu speichern, interessant. Zudem ist sie druckstabil. Beides macht Hyaluron ideal zum Aufpolstern erschlaffter Hautpartien und Unterfüllen von Falten. Unebenheiten der Haut können mit Hyaluron ebenso ausgeglichen werden wie eingesunkene Hautpartien, wie sie unter Umständen nach Operationen auftreten. Zudem wird Hyaluron genutzt, um Gesichtskonturen oder auch Körperkonturen markanter zu definieren und Lippen voller zu gestalten.

Die Wirkung von Hyaluronbehandlungen hält je nach verwendetem Hyaluron-Präparat nur eine begrenzte Zeit lang an. Die Spanne kann von sechs bis 12 Monaten bei den üblicherweise im Gesicht verwendeten Hyaluron-Präparaten bis zu mehreren Jahren beim speziell für den Einsatz im Körper entwickelten Hyaluron reichen.

 

 

     

    Welche Arten von Gewebefüllern gibt es?

    Es gibt grundsätzlich 4 Kategorien von Gewebefüllern:

        Calcium Hydroxylapatit Gewebefüller (z.B. Radiesse®) werden über den natürlichen Stoffwechsel nach etwa 12 bis 18 Monate wieder abgebaut. Sie zeichnen sich durch eine hohe Zähflüssigkeit.
        Poly-L-Milchsäure Gewebefüller (z.B. Sculptra ®) regen die Produktion von neuem Kollagen an, was zu mehr Volumen führt. Es dauert daher etwa 6 Monate bis das Endergebnis sichtbar wird.
        PMMA (Polymethylmethacrylat) und Rinderkollagen Gewebefüller (z.B. Bellafill®) sind nicht vom Körper abbaubar.
        Hyaluronsäure Gewebefüller (z.B. Juvéderm® Volbella, Volift, Voluma; Restylane® Volyme, Defyne, Kysse, Skinboosters) bestehen aus natürlich vorkommenden Glycosaminoglycane. Die verschiedenen Produkte zeichnen sich durch Herstellungsprozesse, Vernetzung und Größe der Moleküle, Konzentration und Viskosität aus. In der Regel halten die Ergebnisse der Hyaluronsäurepräparate zwischen sechs Monate bis zu zwei Jahre an. Ein wesentlicher Vorteil der Hyaluronsäure Gewebefüller ist, dass sie bei Bedarf mit dem Enzym Hyaluronidase (Hylase©) schnell abgebaut werden können.

    Lipofilling mit Eigenfett

    Lipofilling, also das Benutzen von Eigenfett, ist eine interessante Alternative zum Hyaluron-Einsatz. Zum einen ist das Verwenden körpereigenen Materials eine risikoärmere Methode – es besteht keine Gefahr von Knötchenbildung, Abstoßungs- und allergischen Reaktionen. Zum anderen kann man das Fett von Stellen entnehmen, wo es ohnehin stört.

    Deutliche Vorteile ergeben sich dadurch, dass das lebende Fettgewebe verschiedene Zelltypen enthält – beispielsweise Stammzellen, die einen regenerativen Effekt haben und damit das Hautbild über das reine Auffüllen hinaus verbessern können. Da die Zellen in großer Zahl an der Transplantationsstelle einwachsen, hält die verschönernde Wirkung eines Lipofillings meist auch deutlich länger an; ein Nachspritzen wie bei Hyaluron ist in der Regel nicht nötig.

    Heilpraktiker

    Die Popularität der Behandlung mit Faltenfüllmaterialien darf nicht darüber hinweggetäuschen, dass fachliches Know How nötig ist, um eine optimales Ergebnis zu erzielen und die Risiken zu minimieren. Für die Erteilung der Erlaubnis zur Ausübung als Heilpraktiker genügt ein Hauptschulabschluss und eine Prüfung beim Gesundheitsamt. Die Ausbildung zum Heilpraktiker ist freiwillig. Die Chirurgie ist ein Handwerk. Es braucht allerdings nicht nur Training, um den Beruf des Chirurgen ausüben zu können. Viel Wissen und Erfahrung ist notwendig, um erkennen zu können, wann eine Behandlungsmaßnahme angemessen ist und wann nicht. Das Beherrschen von Komplikationen und von Behandlungsalternativen erfordert ebenfalls eine umfassende Ausbildung. Der Begriffe "Schönheitschirurg", "ästhetischer Chirurg" oder "kosmetischer Chirurg" sind nicht geschützt. Anders ist das bei der Berufsbezeichnung "Plastischer und Ästhetischer Chirurg", diese Mediziner haben alle eine entsprechende sechsjährige Weiterbildung absolviert.

    Das Team von CenterPlast bietet unter anderem folgende Filling-Verfahren an:

    Hyaluronsäure-Anwendung (Filler) bei Gesichtsfalten

    Eigenfettbehandlung von Hautfalten oder Augenringen (Lipofilling)

    Haben Sie noch Fragen? – Nutzen Sie unser Schnell-Kontaktformular

    Ihr Centerplast-Team um PD Dr. Stéphane Stahl und Dr. Adelana Santos Stahl berät Sie gern.

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