Nasenkorrekturen

Jede Nase ist einzigartig. Die Nasenform beeinflusst nicht nur wesentlich die Gesichtszüge, sie kann auch die Nasenatmung beeinträchtigen. Die Grundzüge der Nasenform werden durch das knöcherne und knorpelige Gerüst bestimmt. Auch Hautdicke, eine Hautreizung oder Narben beeinflussen die Nasenform.

Was ist eine Nasenkorrektur?

Die Operationsmethode richtet sich nach Ihren Veränderungswünschen, der Größe, Form und Stellung der Nase sowie den Gesichtsproportionen. Die häufigsten Korrekturwünsche sind das Abtragen eines Nasenhöckers, das Begradigen oder Verschmälern der Nase, der Nasenflügel oder der Nasenspitze.

Eine Untersuchung aller Strukturen gewährleistet ein ausgewogenes und harmonisches Ergebnis. Das wird am besten über einen ganz kleinen Zugang unterhalb der Nasenspitze gewährleistet. So kann das Nasengerüst dargestellt und exakt korrigiert werden. Der Zugang wird mit Fäden genäht, die dünner als ein Haar sind, so dass die Narbe praktisch unsichtbar ist.

Wie können Sie sich auf den Eingriff vorbereiten?

  • Alle Ihre Fragen zu möglichen Komplikationen und alternativen Behandlungen sollten im Vorfeld beantwortet sein.
  • Schränken Sie Nikotin- und Alkoholkonsum auf ein Minimum ein!
  • Die Einnahme hormonhaltiger Medikamenten (Pille) ist gegebenenfalls vorübergehend einzustellen.
  • Blutverdünnende Medikamente (z. B. ASS, Thomapyrin®) müssen mindestens 10 Tage vor der Operation nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt abgesetzt werden.
  • Vitaminpräparate (A, E) und Nahrungsergänzungsmittel (Omega-3-Fettsäuren, Johanniskraut-Präparate usw.) müssen mindestens 4 Wochen vor der Operation abgesetzt werden.
  • Operationen schränken die Flugreisetauglichkeit ein. Planen Sie daher in den 6 Wochen nach der Operation keine Flugreisen beruflich wie privat!
  • Der Operationszeitpunkt sollte so gewählt werden, dass Sie Zeit und Ruhe haben, sich zu erholen.
  • Brillenträger sollten sich im Vorfeld Kontaktlinsen anpassen lassen, da nach der Operation das Gewicht einer Brille das Ergebnis beeinträchtigen kann.

Wie wird der Eingriff durchgeführt?

  • Die Operationsdauer variiert je nach Ausmaß und Umfang des Eingriffes und kann 1,5 bis 3 Stunden betragen.
  • Die Operation erfolgt in Vollnarkose und geht mit einer stationären Überwachung von 1 bis 2 Tagen einher.

Was müssen Sie nach dem Eingriff beachten?

  • In den ersten 3 Tagen nach der Operation können Sie nicht durch die Nase atmen, da evtl. kurzzeitig eine Tamponade oder eine Silikonschiene in die Nase eingesetzt werden.
  • Unmittelbar nach der Operation wird ein Gipsverband angelegt, der 1 Woche getragen werden sollte.
  • Kühlen Sie mit leichten Kühlpads das Gesicht in den ersten 3 Tagen nach der Operation! Blutergüsse bilden sich nach 2 bis 3 Wochen zurück, die Schwellung beginnt sich nach 3 bis 4 Wochen zurückzubilden.
  • Das Schlafen mit erhöhtem Oberkörper hilft, die Schwellung zurückzudrängen. Schlafen Sie in Rückenlage, um eine ungewollten Verletzung der Nase im Schlaf zu vermeiden!
  • Vermeiden Sie Tätigkeiten, bei denen es zu einem Schlag auf die Nase kommen könnte (z. B. Spielen mit Kindern).
  • Das Duschen ist bereits am ersten post-operativem Tag möglich. Mit dem Haarewaschen sollte 5 Tage abgewartet werden.
  • Die Fäden unterhalb der Nasenspitze werden nach 5 Tagen entfernt. Im Naseninneren werden selbstauflösende Fäden eingesetzt.
  • Die Naseneingänge sollten schonend mit pflegenden Nasensalben und Nasensprays in den ersten 4 bis 6 Wochen behandelt werden.
  • Auf das Tragen einer Brille sollte 3 Wochen verzichtet werden.
  • Die endgültige Kontur der Nasenspitze ist mit Abschluss der Narbenheilung nach 9 bis 12 Monaten ersichtlich.
  • Sport, Saunagänge, Schwimmen, schweres Arbeiten und Sonnenbäder sollten für mind. 6 Wochen gemieden werden.
  • Postoperative klinische Kontrollen empfehlen sich am 3. postoperativen Tag und nach 1 und 6 Wochen sowie 6 und 12 Monaten.

 

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Ihr Centerplast-Team um PD Dr. Stéphane Stahl und Dr. Adelana Santos Stahl berät Sie gern.

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