Mehr Zufriedenheit dank Ohrenkorrektur

Eine Ohrenkorrektur kann die Lebenszufriedenheit deutlich steigern und seelischen Fehlentwicklungen vorbeugen. Nach dem Auswachsen der Ohren ab dem 6. Lebensjahr sind Korrekturen möglich und bei entsprechendem Leidensdruck auch empfehlenswert.

Was ist eine Ohrenkorrekur?

Abstehende Ohren sind die am häufigsten vorkommende Verformung. Den unterschiedlichen anatomischen Verhältnissen sollte bei einer Korrektur Rechnung getragen werden (Asymmetrien, fehlende einer Falte am Ohr, abstehende Ohrmuscheln, abstehende Ohrläppchen).

Der ca. 4cm große Zugang verläuft praktisch unsichtbar an der Rückseite des Ohres. Mit einem Diamantschleifer wird der Ohrknorpel soweit ausgedünnt, dass er sich gut formen und mit 3 bis 4 feinen Nähten fixieren lässt. Je nach Befund wird ein Teil der vergrößerten Ohrmuschel entfernt und die Ohrmuschel durch weitere Nähte fixiert. Für ein harmonisches Ergebnis kann auch eine Korrektur des Ohrläppchens notwendig sein.

Wie können Sie sich auf den Eingriff vorbereiten?

  • Alle Ihre Fragen zu möglichen Komplikationen und alternativen Behandlungen sollten im Vorfeld beantwortet sein.
  • Die Einnahme hormonhaltiger Medikamenten (Pille) ist gegebenenfalls vorübergehend einzustellen.
  • Blutverdünnende Medikamente (z. B. ASS, Thomapyrin®) müssen mindestens 10 Tage vor der Operation nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt abgesetzt werden.
  • Vitaminpräparate (A, E) und Nahrungsergänzungsmittel (Omega-3-Fettsäuren, Johanniskraut-Präparate usw.) müssen mindestens 4 Wochen vor der Operation abgesetzt werden.
  • Operationen schränken die Flugreisetauglichkeit ein. Planen Sie daher in den 6 Wochen nach der Operation keine Flugreisen beruflich wie privat!
  • Die Krankenkassen kommen in der Regel nur bei Kindern für die Kosten auf. Dann sollte 2 bis 3 Monaten vor dem geplanten Eingriff ein Antrag auf Kostenübernahme gestellt werden.

Wie wird der Eingriff durchgeführt?

Die Wiederherstellung der natürlichen Ohrfalten dauert ca. 45 Minuten und lässt sich ab dem 15. Lebensjahr in örtlicher Betäubung ambulant durchführen.

Eine umfassendere Korrekturen beanspruchen mehr Zeit und bedarf einer Vollnarkose, insbesondere bei Kindern. Ein stationärer Aufenthalt von 1 bis 3 Tagen wird empfohlen, um Komplikationen rechtzeitig begegnen zu können. In der Regel erteilen die Krankenkassen nur eine Kostenzusage für einen ambulanten Eingriff.

Was müssen Sie nach dem Eingriff beachten?

  • Am Operationstag ist Autofahren wegen der Begleitmedikation strikt zu vermeiden.
  • Eine Oberkörperhochlagerung von etwa 30 Grad (auch beim Schlafen) über 5 Tage ist für die Abschwellung und Wundheilung förderlich.
  • Ein formender Verband und eine elastische Binde um den Kopf sollten eine Woche getragen werden. Anschließend sollte zur Nacht ein Stirnband für 5 Wochen benutzt werden.
  • Haare waschen ist unmittelbar vor der Wundkontrolle am 7. postoperativen Tag möglich.
  • Die Hautfäden werden nach 7 Tagen entfernt.
  • Die neu gebildete Ohrfalte hinter dem Ohr sollte täglich mit einem mit Wattestäbchen gereinigt und einer neutralen Hautcreme gepflegt werden.
  • Intensive Sonneneinstrahlung und extreme Kälte (Skifahren) sollte für 3-6 Monate gemieden werden.
  • Postoperative klinische Kontrollen sollten am 3. postoperativen Tag und nach 1, 2, 6 Wochen, sowie nach 6 Monaten eingeplant werden.

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Ihr Centerplast-Team um PD Dr. Stéphane Stahl und Dr. Adelana Santos Stahl berät Sie gern.

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