Mehr Zufriedenheit dank Ohrenkorrektur

Abstehende Ohren sind die am die häufigsten vorkommende Verformung. Verschiedene Eigenschaften des Ohres können der Anlass für eine Korrektur sein, wie zum Beispiel: Seitenunterschiede, eine fehlende Falte am Ohr, abstehende Ohrmuscheln oder abstehende Ohrläppchen.

Eine Ohrenkorrektur kann die Lebenszufriedenheit deutlich steigern und seelischen Fehlentwicklungen vorbeugen. Nach dem Auswachsen der Ohren ab dem 6. Lebensjahr sind Korrekturen möglich und bei entsprechendem Leidensdruck auch empfehlenswert.

 

Wie wird eine Ohrenkorrektur durchgeführt?

Vor jeder Operation wird mehrmals routinemäßig überprüft, ob alle notwendigen Vorkehrungen für die maximale Sicherheit des Patienten getroffen wurden. Erst wenn nach Checkliste alle Vorrausetzungen erfüllt sind, wird mit der Operation begonnen.

Eine Ohrenkorrektur kann in Vollnarkose oder örtlicher Betäubung und Dämmerschlaf durchgeführt werden. Die Wiederherstellung der natürlichen Ohrfalten dauert etwa 45 Minuten und lässt sich ab dem 15. Lebensjahr in örtlicher Betäubung ambulant durchführen. Eine umfassendere Korrektur beanspruchen mehr Zeit und bedarf eventuell einer Vollnarkose, insbesondere bei Kindern.

Über einen circa vier Zentimeter großen Zugang an der Rückseite des Ohres wird der Knorpel freigelegt. Das Knorpelgewebe wird ausgedünnt, um die Ohrfalte nachbilden zu können. Die Falte wird mit drei bis vier feinen Nähten fixiert. Je nach Befund wird ein Teil der vergrößerten Ohrmuschel entfernt und die Ohrmuschel durch weitere Nähte fixiert. Gelegentlich wird ein schmaler Hautstreifen an der Rückseite des Ohres entfernt. Für ein harmonisches Ergebnis kann auch eine Korrektur des Ohrläppchens notwendig sein. Die Haut wird mit feinen Nähten verschlossen. Ein leichter Druckverband stabilisiert die neue Ohrmuschelform und vermindert das Auftreten von Blutergüssen.

Unmittelbar nach der Operation werden Sie in einem sogenannten Aufwachraum kontinuierlich überwacht. Sie können nach dem vollständigen Erwachen etwas trinken und, wenn Sie dies gut vertragen, auch etwas essen. Bei dem ersten Gang zur Toilette werden Sie von unserem Pflegepersonal unterstützt. Bevor Sie die Praxis verlassen, werden Kontrolltermine vereinbart und die Verhaltensmaßnahmen ausführlich mit Ihnen besprochen. Sie bekommen einen umfangreichen schriftlichen Bericht und eine Telefonnummer ausgehändigt, unter der Sie den Chirurgen oder die Chirurgin im Notfall 24 Stunden am Tag erreichen.

 

Wie können Sie sich auf den Eingriff vorbereiten?

  • Alle Ihre Fragen zu möglichen Komplikationen und alternativen Behandlungen sollten vor der Operation beantwortet sein.
  • Die Einnahme hormonhaltiger Medikamenten (Pille) ist gegebenenfalls vorübergehend einzustellen.
  • Schränken Sie Nikotin- und Alkoholkonsum auf ein Minimum ein.
  • Blutverdünnende Medikamente (z.B. ASS, Thomapyrin®) müssen mindestens zehn Tage vor der Operation nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt abgesetzt werden.
  • Vitaminpräparate (A, E) und Nahrungsergänzungsmittel (Omega-3-Fettsäuren, Johanniskraut-Präparate usw.) müssen mindestens vier Wochen vor der Operation abgesetzt werden.
  • Legen Sie sich zu Hause Eiswürfel oder Kühlpads bereit zur Kühlung der Haut nach der Behandlung.
  • Vor der Durchführung ästhetischer Eingriffe sollte eine Folgekostenversicherung abgeschlossen werden.

 

Was müssen Sie nach dem Eingriff beachten?

  • Am Operationstag ist Autofahren wegen der Begleitmedikation strikt zu vermeiden.
  • Eine Oberkörperhochlagerung von etwa 30 Grad und eine Kühlung über zwei bis drei Tage ist für die Abschwellung und Wundheilung förderlich.
  • Ein formender Verband und eine elastische Binde um den Kopf sollten eine Woche getragen werden. Anschließend sollte zur Nacht ein Stirnband für 5 Wochen benutzt werden.
  • Haare waschen ist unmittelbar vor der Wundkontrolle am siebten postoperativen Tag möglich.
  • In den ersten drei Wochen sollte nachts die Seitenlage vermieden werden.
  • Regelmäßige Kontrollen Ihres Wohlbefindens und des Operationsergebnisses schließen sich an.
  • Die Hautfäden werden etwa zehn bis zwölf Tage nach der Operation entfernt.
  • Die neu gebildete Ohrfalte hinter dem Ohr sollte täglich mit einem mit Wattestäbchen gereinigt und einer neutralen Hautcreme gepflegt werden.
  • Ab der dritten postoperativen Woche verhilft mehrfach tägliches Massieren für einige Minuten kreisförmig, sowie längs und quer zum Narbenverlauf mit fettenden Cremes (z. B. Bepanthen® Salbe oder Linola® Fett) zu unscheinbaren Narben.
  • Bücken, Heben schwerer Lasten, Schwimmen, Saunieren und sportliche Betätigungen sollten drei Wochen lang vermieden werden, eventuell länger, wenn noch Schwellungen bestehen.
  • Intensive Sonneneinstrahlung und extreme Kälte (Skifahren) sollte für drei bis sechs Monate gemieden werden.
  • Übermäßige UV-Bestrahlung (Solarium/Sonnenbaden) sollten für mindestens drei Monate gemieden werden.

Haben Sie noch Fragen? – Nutzen Sie unser Schnell-Kontaktformular

Ihr Centerplast-Team um PD Dr. Stéphane Stahl und Dr. Adelana Santos Stahl berät Sie gern.

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