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Ohrenkorrektur

Die Form und Symmetrie der Ohrmuscheln sind entscheidend für die ästhetische Harmonie des Gesichts. Der Blickwinkel, aus dem ein Gesicht betrachtet wird, hat einen Einfluss auf die Aufmerksamkeit und das ästhetische Empfinden des Betrachters. Wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf, dass Gesichter, die im Halbprofil betrachtet werden (dreißig bis fünfundvierzig Grad Winkel), schöner empfunden werden. Aus der Halbprofil Ansicht lassen sich die Proportionen des Gesichtes und der Ohren besser beurteilen.

Das Ohr hat eine komplexe dreidimensionale Form. Form und Größe des Ohres unterscheiden sich nach Alter, Geschlecht und ethnischer Herkunft. Das Knorpelgerüst des Außenohres wird von außen nach innen in drei Einheiten unterteilt: der verdickte Rand der Ohrmuschel (Helix) und das Ohrläppchen, die Ohrfalte oder Ohrwulst (Anthelix) und der Antitragus und die Ohrhöhlung (Concha). Der Ohrknorpel hat eine Dicke von ein bis drei Millimeter. An der Vorderseite liegt die Haut fest auf dem Knorpel auf, während an der Ohrrückseite die Haut gut verschieblich ist. Der äußere Rand der Ohrmuschel und die Ohrfalte sind die sichtbarsten Merkmale des Ohres. Die äußere und die innere Ohrfalte prägen die ästhetische Wahrnehmung des Ohres.

Welche Ohrenfehlbildungen werden in CenterPlast Saarbrücken behandelt?

Eine Ohrenkorrektur (Otoplastik) dient der Verbesserung der Ausrichtung des Ohres am Schädel. Bei einer Anlegeplastik wird ebenfalls die Form des Ohrknorpels, die natürlichen Proportionen und die Symmetrie der Ohrmuscheln wiederhergestellt. Folgende Fehlbildungen werden in der CenterPlast Saarbrücken korrigiert:

  • Taschenohr (Kryptotie): Der obere Teil der Ohrmuschel ist unterentwickelt und unter einer Hauttasche verborgen.
  • Schlappohr, eingerolltes Ohr (auf Englisch „lop ear“ oder „shell ear“): Es handelt sich hierbei um eine Fehlbildung des oberen Drittels der Ohrmuschel. Der Längsdurchmesser des Ohres ist vermindert. In ausgeprägten Fällen kann das Ohr insgesamt etwas tiefer liegen.
  • Tassenohrdeformität („cup ear“ oder „constricted ear“): Es besteht ein Hautüberschuss, der am oberen Rand der Ohrmuschel (Helix) überhängt. Der obere Rand der Ohrmuschel und die Ohrfalte sind ausgedünnt und führen zu einem Abstehen der oberen Ohrmuschel.
  • Übergroße Ohren (Makrotie): Die Ohrlänge bei Erwachsenen beträgt 55-65 mm. Die Ohrbreite beträgt etwa 50-60% der Ohrhöhe. Bei übergroßen Ohren werden diese natürlichen Proportionen weit überschritten.
  • Fragezeichenohr: Beidseitig vorkommende Fragenzeichenohre sind eine seltene erblich bedingte Fehlbildung, die zu einer "Fragezeichen"-Form des Ohres führt. Bei einem Fragezeichenohr verläuft eine Spalte quer zwischen dem mittleren und unteren Drittel der Ohrmuschel.
  • Spock-Ohr, Spitzohren, Satyrohr („crinkled ear“, „crumpled ear“): Bei dem Spock-Ohr besteht eine Falte am oberen äußeren Rand der Ohrmuschel. Dadurch ist die Ohrmuschelwindung im oberen Bereich zugespitzt.
  • Stahlohrdeformität („Stahl's ear“): Im oberen Anteil der Ohrmuschel hat sich eine dritte überzählige längsverlaufende Falte ausgebildet.
  • Überzählige Ohranhänge, präaurikuläre Anhänge, Aurikularanhänge („preauricular tags“, „polyotie“): Durch eine Versprengung der Ursprungszellen im Mutterleib, bildet sich eine rudimentäre überzählige Ohrmuschelanlage aus. Häufig finden sich Gewebeknoten vor dem Ohr.

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Ihr Centerplast-Team um PD Dr. Stéphane Stahl und Dr. Adelana Santos Stahl berät Sie gern.

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