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Was ist ein Überbein?

Ein Ganglion, auch Überbein genannt, ist ein gutartiger flüssigkeitsgefüllter Gewebehohlraum der Hand. Die Ursachen, die zur Ausbildung eines Überbeines führen, sind ungeklärt. Ein Überbein weist eine Verbindung zum Gelenk auf und ist mit Gelenkflüssigkeit gefüllt. Es lässt sich durch eine sorgfältige Untersuchung von anderen Schwellungen z. B. der Sehnenscheiden unterscheiden. Überbeine grenzen häufig unmittelbar an wichtige Gefäße und Nerven. Sie werden daher mit mikrochirurgischen Techniken von den wichtigen Strukturen der Hand befreit und schließlich entfernt.

Nach sorgfältiger Entfernung über einen kleinen Zugang erfahren die Patienten in der Regel eine deutliche Beschwerdelinderung. Von allen Behandlungsmethoden ist die operative Entfernung die sicherste, damit das Überbein nicht wieder auftritt. 

    Wie können Sie sich auf die OP bei einem Überbein am Handgelenk vorbereiten?

    • Alle Ihre Fragen zu möglichen Komplikationen und alternativen Behandlungen sollten vor der Operation beantwortet sein.
    • Schränken Sie Nikotin- und Alkoholkonsum auf ein Minimum ein.
    • Blutverdünnende Medikamente (zum Beispiel ASS, Thomapyrin®) müssen mindestens zehn Tage vor der Operation nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt abgesetzt werden.
    • Vitaminpräparate (A, E) und Nahrungsergänzungsmittel (Omega-3-Fettsäuren, Johanniskraut-Präparate usw.) müssen vier Wochen vor der Operation abgesetzt werden.
    • Operationen schränken die Flugreisetauglichkeit ein. Planen Sie daher in den vier Wochen nach der Operation keine Flugreisen beruflich wie privat.
    • Legen Sie sich zu Hause Eiswürfel oder Kühlpads bereit zur Kühlung der Haut nach der Operation.

    Wie wird ein Überbein entfernt?

    • Der ambulante Eingriff dauert circa zwanzig Minuten in örtlicher Betäubung.

    Was müssen Sie nach der Entfernung eines Überbeins beachten?

    • Ihr Wohlbefinden und das Ergebnis der Operation werden regelmäßig kontrolliert.
    • Das Hochlagern und Kühlen der Hand in den ersten drei Tagen fördert die Abschwellung und Wundheilung.
    • Führen Sie stündlich mehrfach vollständige Faustschluss- und Fingerstreckungsübungen durch.
    • Ab der dritten postoperativen Woche verhilft mehrfach tägliches Massieren für einige Minuten kreisförmig, sowie längs und quer zum Narbenverlauf mit fettenden Cremes (zum Beispiel Bepanthen® Salbe oder Linola® Fett) zu unscheinbaren Narben.
    • Die Hautfäden werden nach zehn bis vierzehn Tagen entfernt.

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    Ihr Centerplast-Team um PD Dr. Stéphane Stahl und Dr. Adelana Santos Stahl berät Sie gern.

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