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O-Schnitt-Technik / periareoläre Straffung

Die O-Schnitt-Technik, auch periareoläre Straffung genannt, ist eine narbensparende Operationstechnik zur Korrektur hängender Brüste. Die Technik wurde erstmals 1976 beschrieben (Bartels R.J. et al, 1976. Plast. Reconstr. Surg.).

Viele Variationen wurden seit her unter anderem von den folgenden Chirurgen beschrieben: Erol, Spear, Goes, Benelli, Puckett, Gruber und Benelli. Bei der Technik wird die überschüssige Haut um den Warzenhof entfernt (deepithelialisiert). Die Brusthaut (äußerer Kreis) wird anschließend mit der dunkleren Haut vom Warzenhof (innerer Kreis) vernäht. Vorübergehend führt die Naht zu einer Faltenbildung im Bereich der Brusthaut.

Einsatzbereiche

Die Technik eignet sich für eine Korrektur leichter Hängebrüste. Die Technik kann auch mit einer Brustvergrößerung kombiniert werden. Für ein Nachhaltiges Ergebnis sollte auch das Brustdrüsengewebe gestrafft werden. Um einer Verzerrung des Warzenhofs und einer Verbreiterung der Narben vorzubeugen, muss die Naht um den Warzenhof mit nichtresorbierbaren (nicht auflösbare) Fäden erfolgen. Da bei dieser Technik üblicherweise kein Drüsengewebe entfernt wird, bleibt das Gefühl der Brustwarze und die Stillfähigkeit erhalten.

Synomyme

Synonyme: periareoläre Straffung, zirkuläre Straffung, O-Technik, Schnitt um den Warzenvorhof, Benelli-Methode

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