CenterPlast – Qualität ist der Maßstab

Die Qualität ihrer Arbeit ist Dr. Adelana Santos Stahl und PD Dr. Stéphane Stahl sehr wichtig. Die Übernahme von Verantwortung für die Qualität und Sicherheit der Patientenversorgung zählt zum ärztlichen Selbstverständnis bei CenterPlast. Die Qualität einer Praxis ist unter anderem der Grad an Übereinstimmung zwischen den Anforderungen eines Patienten und der erbrachten Dienstleistung. Anders formuliert: Qualität ist, wenn Sie zufrieden sind.

    Aufklärung, Patienteninformation und -beratung, Vorbereitung der Operation, Auswahl des geeigneten Narkoseverfahrens, hygienisches Arbeiten, eine fachliche qualifizierte Versorgung nach den jeweiligen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse, Patientenorientierung, Patientensicherheit, Strukturierung von Behandlungsabläufen sind allesamt Qualitätsmerkmale.Qualitätsindikatoren sind messbare Parameter, deren Ausprägungen eine Unterscheidung zwischen guter und schlechter Qualität der Versorgung ermöglichen sollen, wie zum Beispiel eine Wundinfektionsrate. Eine gute Ausbildung vorausgesetzt, ist die Anzahl an durchgeführten Operationen eines Chirurgen ist kein Qualitätsindikator (Berger DH, et al. Surgery. 2003). So lassen sich zum Beispiel ein Musiker der Wiener Philharmoniker und ein Straßenmusiker auch nicht an Hand der Anzahl der Proben oder der Aufführungen vergleichen. Häufig bemängeln Patienten die Arzt-Patienten-Kommunikation. Die Zeit, die ein Chirurg außerhalb des Operationssaals mit seinen Patienten verbringt, ist daher wichtig.

      Qualitätsmerkmale

      Um die Qualität im Gesundheitswesen objektiv beurteilen zu können, werden folgende Kategorien der medizinischen Versorgungsleistung unterschieden (modifiziert nach Gerlach FM (2001) Qualitätsförderung in Praxis und Klinik. Eine Chance für die Medizin. Thieme, Stuttgart):

      Strukturqualität:

      • Eine hervorragende Ausbildung und Prüfung des Chirurgen nach internationalen Maßstäben (zum Beispiel EBOPRAS - European Board of Plastic Reconstructive and Aesthetic Surgery).
      • Das Ablegen von Hochschulprüfungen (die Habilitation ist die höchstrangige Hochschulprüfung in Deutschland).
      • Eine regelmäßige Weiterbildung und der Austausch mit Chirurgen auf internationalen Kongressen.
      • Anerkannte Zusatzqualifikationen des Chirurgen (zum Beispiel Ärztliches Qualitätsmanagement, Notfallmedizin).
      • Erfahrung in führender Position (zum Beispiel als Klinikdirektor).
      • Das Beherrschen einer Vielzahl von Operationstechniken (zum Beispiel Mikrochirurgie).
      • Wissenschaftskompetenzen (zum Beispiel das Leiten innovativer Forschungsprojekte).
      • Qualifikation und Anzahl der Mitarbeiter.
      • Eine moderne Praxiseinrichtung.
      • Eine patientenorientierte Organisation der Praxis.
      • Kundenfreundliche Praxiszeiten (z. B. auch abends und am Wochenende)
      • Eine gute Zusammenarbeit mit einem Expertennetzwerk.
      • Die Vernetzung mit international führenden Plastischen Chirurgen.
      • Die ständige Erreichbarkeit des Chirurgen nach einer Operation.

      Prozessqualität:

      • Freundliches und Hilfsbereites Behandlungsteam.
      • Angemessene Betreuungsdauer durch den Arzt.
      • Kurze Wartezeiten vor der Behandlung.
      • Zeitgerechte Terminvergabe.
      • Vertrauensvolle und zugewandte Gespräche mit dem Patienten.
      • Verständliche Information über die empfohlene Behandlung.
      • Die systematische Auswertung von Informationen, die sich auf das Behandlungsrisiko auswirken (zum Beispiel Allergien, Thromboserisiken).
      • Eine gründliche Untersuchung des Patienten.
      • Eine umfassende Beratung über Nutzen und Risiken der gewünschten Behandlung und alternativer Behandlungsmethoden.
      • Die Auswahl der geeigneten Behandlung mit dem Patienten.
      • Eine Behandlung nach anerkannten internationalen faktenbasierten Maßstäben.
      • Die systematische und gründliche Dokumentation.
      • Die gründliche Vorbereitung der Operation (Anpassung gewisser Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel vor einer Operation, Bestellung der Kompressionskleidung und von Medikamenten die eventuell nach der Operation benötigt werden, Duschen mit einer desinfizierenden Waschlotion am Tag der Operation, Vereinbarung der Termine zur Nachsorge, Abschluss einer Folgekostenversicherung).
      • Die Anwendung von Checklisten zur Verbesserung der Sicherheit der Patienten.
      • Das Beachten strenger Hygieneregeln.
      • Regelmäßige Kontrollen nach der Operation, um Risiken rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln.
      • Ständige Überprüfung der Leistung, um Verbesserungspotenziale zu identifizieren.

      Ergebnisqualität:

      • Die Besserung oder Heilung von Erkrankungen nach einer plastischen Operation.
      • Eine Verbesserung des Aussehens nach einer ästhetischen Operation.
      • Eine hohe Patientenzufriedenheit.
      • Die Verbesserung der Lebensqualität.
      • Positive Rückmeldungen der Patienten.
      • Positive Rückmeldung von zuweisenden Ärzten.
      • Geringe Komplikationsraten.

      Wie gut ist „Dr. Google“?

      Nicht alle Auskünfte zu Gesundheitsinformationen, die uns die Suchmaschine anbietet, sind ist richtig, wahr oder seriös. Informationen im Internet können hilfreich sein. Sie ersetzen jedoch nicht ein langjähriges Studium, eine langjährige Ausbildung und viele Jahre der Berufserfahrung. Die Qualität dieser Texte sollte genau überprüft werden. Gute Texte zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:

      • Der Autor der Texte ist namentlich genannt.
      • Die Kompetenzen des Autors sind durch seine Ausbildung, seine Zeugnisse und Berufserfahrung nachvollziehbar.
      • Die Quellen von klinischen Studien sind genannt.
      • Einflussnahmen auf den Inhalt der Texte durch die Pharma-/Medizinprodukteindustrie, Krankenkassen oder Interessenverbände im Gesundheitswesen sind offengelegt.
      • Alternative Behandlungsmethoden werden diskutiert.
      • Vor- und Nachteile einer Behandlung werden geschildert.
      • Die Texte enthalten keine Heilungsversprechen.
      • Die Grenzen einer Behandlung werden aufgezeigt.

      Was bedeudet "evidenzbasiert"?

      Empfehlungen zu einer Behandlung, Untersuchung oder Vorbeugung müssen sich auf Fakten stützen. Solche Fakten müssen verlässlich durch mehrere Personen überprüfbar sein. Wissenschaftliche Fakten werden in Studien erbracht. Diese Fakten oder Tatsachen werden auch als Evidenz bezeichnet. Aussagen die sich auf die Ergebnisse von wissenschaftlichen Studien beziehen werden als evidenzbasiert bezeichnet.

      Die Aussagekraft von Studien lässt sich in Stufen unterteilen. Berichte über einen einzelnen Fall und Expertenmeinungen haben eine geringere Aussagekraft als die Berichte über mehrere Fälle (Fallserien). Fallserien haben eine geringere Aussagekraft als die Untersuchung einer Gruppe von Betroffenen und der direkte Vergleich mit nicht Betroffenen (Fall-Kontroll-Studie). Fall-Kontroll-Studien haben eine geringere Aussagekraft als randomisierte Studien. Bei randominiserten Studien erhalten Menschen zufällig eine von mehreren gleichwertigen Behandlungen. Besonders aussagekräftig sind die Studien in denen nur die Forscher Kenntnis davon haben, welcher Patient welche Behandlung erhalten hat. Die Erkenntnis mehrerer guter und vergleichbarer randomisierter Studien hat die höchste Aussagekraft.

      Studien werden ferner nach Qualitätskriterien unterschieden. Die Untersuchung vieler Patienten nach mehreren Jahren und eine sorgfältige statistische Überprüfung sprechen unter anderem für eine gute Studie. Eine Diagnose die auf der Grundlage von Symptomen gestellt wird, ist nicht so gut wie eine Diagnose die durch mehrere Untersuchungen bestätigt wurde. Die Berücksichtigung und Auswertung wechselwirkender Einflussgrößen wie Lebensstil, Rauchen, Alkoholkonsum, Medikamenteneinnahme usw. spricht ebenfalls für eine gute Studie. Die transparente Methodenbeschreibung und die Darlegung von Interessenkonflikten ist in wissenschaftlichen Zeitschriften gängige Praxis (http://www.icmje.org/).

      Qualitätsmanagement

      Ärzte, die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen, sind verpflichtet ein Qualitätsmanagement einzuführen und weiterzuentwickeln (§ 135a Absatz 2 Nr. 2 SGB V).

      Über die Facharztweiterbildung und die Erfüllung der gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus, hat PD Dr. Stahl eine zusätzliche Weiterbildung für Ärzte (Zusatzbezeichnung) über das Ärztliche Qualitätsmanagement erworben.

      Haben Sie noch Fragen? – Nutzen Sie unser Schnell-Kontaktformular

      Ihr Centerplast-Team um PD Dr. Stéphane Stahl und Dr. Adelana Santos Stahl berät Sie gern.

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