Brustvergrößerung Saarland

Weiblicher Oberkörper in schwarzem BH | Video "Unzufrieden mit flacher Brust"

Brustvergrößerung mit Implantaten: endlich wieder wohlfühlen

Das Aussehen der weiblichen Brust, ihrer Größe und Form sind unter anderem ein zentraler Bestandteil Ihrer weiblichen Identität. Möchten Sie jedes Kleid tragen können, was Ihnen gefällt? Fühlen Sie sich aufgrund einer kleinen Brust nicht attraktiv? Die Gründe für eine Brustvergrößerung mit Implantaten sind individuell und sehr unterschiedlich. Nachfolgend erläutern wir Ihnen, was Sie über eine Brustvergrößerung mit Implantaten wissen sollten.

Entscheiden Sie sich für ein Dekolleté, das zu Ihnen passt:

  • Endlich auch tief geschnittene Kleider tragen können
  • Durch die richtigen Proportionen den Körper ins Gleichgewicht bringen
  • Attraktivität durch Brustvergrößerung erhöhen
  • Auf lästige Push-up BH’s verzichten können

Das sagen unsere Patienten

Infos auf einen Blick

Op-Dauer - Icon

Op-Dauer

1 Stunde

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Nachbehandlung

6 Wochen

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Narkose

Dämmerschlaf

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Fadenzug

Selbstauflösende Fäden

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Klinikaufenthalt

Ambulant

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Gesellschaftsfähig

nach 5 Tagen

Alle Informartionen auf einen Blick

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Gründe für eine Brustvergrößerung mit Implantaten

Die Brustvergrößerung mittels Implantat gehört dabei zu den klassischen medizinischen Eingriffen der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie, die es ermöglicht, die gewünschte Größe zu erreichen.

Skizze weiblicher Brust

Video-Thumbnail Unterschiede der Implantate

Grafik zu Möglichkeiten der Zugänge bei einer Brustvergrößerung

Welche Bezugspunkte werden bei Ihnen in der Untersuchung der Brust verwendet?

Sie können es wahrscheinlich gut nachvollziehen: Veränderungen der Form der Brust und der Oberweite können nach der Pubertät oder im späteren Alter seelisch belastend sein. Gewisse Merkmale und Proportionen werden allgemein mit Schönheit, Harmonie, Jugendlichkeit und Gesundheit in Verbindung gebracht. Um sich ein umfassendes Bild zu machen, werden bei der Untersuchung verschiedene Bezugspunkte vermessen. Diese individuell unterschiedlichen Eigenschaften werden bei der Erstellung eines Behandlungsplans berücksichtigt.

Grafik Bezugspunkte bei der Untersuchung einer weiblichen Brust

So treffen wir für Sie die Auswahl des richtigen Brustimplantats

Bei der Auswahl des richtigen Implantates sind Entscheidungen bezüglich der Form (runde oder tropfenförmige), der Projektion (Implantatdicke), der Oberfläche (Außenwand), des Füllmaterials (inneres Material), des Festigkeitsgrades, des Herstellers und der Größe zu treffen. Wir beraten Sie gerne dazu, wie das optische Resultat einer natürlichen Brust in der gewünschten Größe ermöglicht werden kann. Werfen Sie hier einen Blick darauf, welche Implantate zur Brustvergrößerung verwendet werden können.

Grafik mit verschiedenen Implantat-Arten und Einbringung in die weibliche Brust

Ihre Experten für Brustvergrößerungen

Dr. Adelana Santos Stahl
Dr. Adelana Santos Stahl
Dr. Stephane Stahl
PD. Dr. Stéphane Stahl

Brustimplantat-Fakten

Anatomische Brustimplantate oder Implantate in Tropfenform: natürliche Form, mögliches Risiko des Verdrehens des Implantates. Anatomische Brustimplantate haben daher eine raue Oberfläche.

Runde Brustimplantate: fülliges Dekolleté. Runde Implantate können entsprechend eine glatte Oberfläche haben.

Anatomische Brustimplantate oder Implantate in Tropfenform: natürliche Form, mögliches Risiko des Verdrehens des Implantates. Anatomische Brustimplantate haben daher eine raue Oberfläche.

Mittlere Projektion: natürlichste Ergebnisse.

Runde Brustimplantate: fülliges Dekolleté. Runde Implantate können entsprechend eine glatte Oberfläche haben.

Hohe Projektion: tendenziell eine volle Form.

Anatomische Brustimplantate oder Implantate in Tropfenform: natürliche Form, mögliches Risiko des Verdrehens des Implantates. Anatomische Brustimplantate haben daher eine raue Oberfläche.

Silikonhülle mit glatter Oberfläche: tendenziell kleinerer Zugang, Risiko einer Kapselkontraktur erhöht.

Runde Brustimplantate: fülliges Dekolleté. Runde Implantate können entsprechend eine glatte Oberfläche haben.

Silikonhülle mit glatter Oberfläche: tendenziell kleinerer Zugang, Risiko einer Kapselkontraktur erhöht.

Anatomische Brustimplantate oder Implantate in Tropfenform: natürliche Form, mögliches Risiko des Verdrehens des Implantates. Anatomische Brustimplantate haben daher eine raue Oberfläche.

Silikon: in der Regel formstabiles Material, Risiko von Faltenbildung geringer.

Runde Brustimplantate: fülliges Dekolleté. Runde Implantate können entsprechend eine glatte Oberfläche haben.

Physiologische Kochsalzlösung: gering formstabil, Risiko von Faltenbildung erhöht.

Anatomische Brustimplantate oder Implantate in Tropfenform: natürliche Form, mögliches Risiko des Verdrehens des Implantates. Anatomische Brustimplantate haben daher eine raue Oberfläche.

Geringe Festigkeit: natürlichere Form, geringere Projektion.

Runde Brustimplantate: fülliges Dekolleté. Runde Implantate können entsprechend eine glatte Oberfläche haben.

Hohe Festigkeit: unnatürliche Form besonders im Liegen, hohe Projektion.

Abbildung verschiedener Brustimplantat-Arten
  1. Nagor® / Form: rund; Implantatdicke: High Profile; Außenwand: mikro-strukturiert; Volumen: 240 ml
  2. Eurosilicone® / Form: rund; Implantatdicke: High Profile; Außenwand: glatt; Volumen: 350 ml
  3. Eurosilicone® / Form: tropfenförmig; Implantatdicke: Moderate Projection; Außenwand: mikro-strukturiert; Volumen: 235 ml
Abbildung verschiedener Brustimplantat-Arten
  1. Motiva Ergonomix® / Form: ergonomisch; Implantatdicke: Corsé; Außenwand: mikro-strukturiert; Volumen: 380 ml
  2. Motiva Ergonomix® / Form: ergonomisch; Implantatdicke: Demi; Außenwand: mikro-strukturiert; Volumen: 300 ml
  3. Motiva Round® / Form: rund; Implantatdicke: Demi; Außenwand: mikro-strukturiert; Volumen: 300 ml
Grafik zur Platzierung von Brustimplantaten

Eine Brustvergrößerung (1) kann in unterschiedlicher Art und Weise durchgeführt werden und mit einer Eigenfettbehandlung kombiniert werden. Die Arten der Brustvergrößerungen erzeugen unterschiedliche Füllen des Dekolletés. Für einen weichen und natürlichen Übergang zwischen der oberen Brustgrenze und dem Schlüsselbein kann das Implantat unterhalb des Brustmuskels eingesetzt werden (2). Alternativ kann die Brustvergrößerungen mit einer Eigenfettbehandlung kombiniert werden (3). Für mehr Fülle des Dekolleté kann zusätzlich zu der Lage des Implantats unter dem Brustmuskel eine Eigenfettbehandlung durchgeführt werden (4).

Grafik zum Verhältnis der Brustgröße und des Körperbaus

Die Größe einer weiblichen Brust steht von Natur aus im Verhältnis zum Körperbau. Unterschiedliche Größen der weiblichen Brust kommen in unterschiedlicher Häufigkeit in der Bevölkerung vor. Durchschnittliche Größen sind die am häufigsten vorkommenden Größen. Die am häufigsten vorkommenden Größen entsprechen den Bildern der Diagonale von unten links nach oben rechts im Bild. Für ein natürliches Ergebnis empfehlen wir eine durchschnittlich große Brust anzustreben.

Flüssigimplantat Los Deline©

Der Gewebefüller Los Deline© wurde 2005 entwickelt und zunächst unter dem Namen Aquafilling© vertrieben (Biomedica, Prag, Tschechische Republik). Das farblose, durchsichtige Gel besteht aus 98 % Kochsalzlösung und 2% einer Mehrfachbindung von Acrylamid und N,N′-Methylenebisacrylamid. Möglicherweise gibt es minimale Unterschiede in den Bindungsstrukturen zwischen der Struktur von Los Deline© und anderen Polymethylmethacrylat (PMMA) Gewebefüllern. Die Gesamtzusammensetzung dieser Gewebefüller scheint jedoch sehr ähnlich zu sein1. Bei anderen PMMA Gewebefüllern (zum Beispiel Aquamid®) zeigten sich Komplikationen wie Entzündungen, Schmerzen und Knotenbildungen in über 18 Prozent der Fälle2. Die Komplikationen bei Aquafilling© treten nachher, im Zeitrahmen von 5 Monaten bis zu 12 Jahren nach der Unterspritzung auf (durchschnittlich 3 Jahre).

Die Komplikationen müssen gelegentlich durch eine OP behandelt werden. Die Gründe für eine Operation sind in über 80 Prozent Verhärtungen, in über 50 Prozent Schmerzen und in 7 bis 8 Prozent Entzündungen (Cheng N, et al. 2002, Aesthet Plast Surg). Die Vergrößerung einer Brust durch Unterspritzung eines Flüssigimplantates ist verführerisch. Allzu oft werden diese Behandlungen von Ärzten angeboten, die im Gegensatz zu Plastischen Chirurgen, alternative Techniken der Brustvergrößerungen nicht beherrschen. Nicht-invasive Verfahren sind weder harmlos noch ohne Risiko für Sie. Gewebefüller zur Vergrößerung der Brust wurden daher von der Amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA 2015 verboten3. Da der Begriff Schönheitschirurg nicht geschützt ist, gibt es auch Anbieter höchst unseriöser Methoden zur Brustvergrößerung, wie eine 24 Stunden Push-Up Vergrößerung mit einer Kochsalzlösung Füllung. Wir empfehlen Ihnen daher nicht nur die Qualität des Implantates zu hinterfragen, sondern auch die Qualifikationen des Arztes zu recherchieren, dem Sie sich anvertrauen. Setzen Sie stets auf hochwertige Implantate der neuesten Generation. Die Kombination aus modernen Implantaten und erfahrenen Fachärzten der ästhetischen Chirurgie sind Grundvoraussetzung für einen Erfolg. Informieren Sie sich umfassend.

Fachärztliche Beratung zu Brustimplantaten
Nachbesprechung der Brust-OP

Über diese Wege & Zugänge können die Implantate eingebracht werden

  • Narbe im Liegen oder bei kleinen Brüsten auch im Stehen zu erkennen

Ablauf einer Brustvergrößerung

Beratungsgespräch zwischen Ärztin und Patientin zu Brustimplantaten

Vorbereitung

Vor Beginn wird ein Vorher-Bild (Foto mit spezifischen Einstellungen) festgehalten, damit Sie das Ergebnis optimal vergleichen können.

OP-Szene mit Fachärzten

Die OP

Der medizinische Eingriff erfolgt nicht nur unter örtlicher Betäubung, sondern in Vollnarkose im Rahmen eines ambulanten Eingriffs in der Praxis, in einem speziellen OP-Saal.

Nachbesprechung der Brust-OP

Nach dem Eingriff

Die Wunde nach der Operation wird überwiegend mit selbstauflösenden Hautfäden genäht. Je nach Befund werden bei Bedarf im Rahmen der Brustvergrößerungs-OP bereits im OP-Saal Drainageschläuche in die Wunde eingelegt, die nach kurzer Dauer erneut entfernt werden können. Die OP-Dauer inklusive Vollnarkose beträgt ca. 60 Minuten. Sie erhalten entsprechend der gesetzlichen Vorgabe einen Implantat-Pass / Implantatausweis. Auf diese Art und Weise kann jederzeit die Herkunft der Implantate bis zum Hersteller zurückverfolgt werden.

Das sollten Sie vor und nach einer Brustvergrößerung mit Implantaten beachten

Die folgenden Hinweise sollten Sie nach einer Brustvergrößerung mit Implantaten beachten.

  • Schlafen Sie in den ersten 6 Wochen nur auf dem Rücken, um in keinem Fall ein Verrutschen der Implantate zu riskieren.
  • Durch das Tragen spezieller BHs wird das Ergebnis gesichert: Das Implantat wird so an Ort und Stelle fixiert.
  • Vermeiden Sie schnelle, ausladende und kraftvolle Schulterbewegungen. Diese könnten ein Verrutschen oder Verdrehen des Brustimplantates verursachen. Brustmuskel-Training sollte für sechs Wochen pausiert werden.
Beratungsgespräch zwischen Ärztin und Patientin zu Brustimplantaten

Simulation der Brustvergrößerung

3-D-Simulationen und VR-Brillen sind in den letzten Jahren sehr populär geworden. Das Problem mit den aktuellen Algorithmen ist, dass eine Genauigkeit vorgetäuscht wird, die insbesondere bei der Kombination verschiedener Methoden nicht realistisch ist. Die Vielfalt und Komplexität einer Brustvergrößerung werden von den meisten Programmen nicht erfasst.

Wir erarbeiten für Sie einen individuellen Behandlungsplan, der unterschiedliche Techniken wie die Eigenfettbehandlung, eine Straffung des Hautmantels oder das Korrigieren von Fettpölsterchen vor den Achseln umfassen kann. Da aktuell Simulationsprogramme solche Veränderungen nicht darstellen können, erklären wir die zu erwartenden Veränderungen an Vorher-Nachher-Bildern während des Beratungsgesprächs. Darüber hinaus bieten wir Ihnen die Möglichkeit, mit Hilfe von Silikon-BH-Einsätzen ein Gefühl für die Größenveränderung vor einer Operation zu bekommen.

Unsere Vorher-Nachher-Bilder einer Brustvergrößerung mit Implantaten

Bei Schönheits-OPs erwarten viele Patienten, dass sie Vorher-Nachher-Bilder (Nachher-Bilder / Vorher-Nachher-Fotos) betrachten können. Wenn es um das Thema Brustvergrößerung mit Implantation geht, bestehen Frauen natürlich selbstverständlich in besonderem Maße darauf, sich in die Hände eines außerordentlich vertrauenswürdigen Experten der plastisch-ästhetischen Chirurgie zu begeben, um eine ausführliche und kompetente individuelle Beratung zu erhalten.

Sie möchten sich durch Nachher-Fotos versichern, dass sie mit dem Resultat vollends zufrieden sein werden und sich im Vorfeld ein Bild davon machen. Sie erwarten in diesem Rahmen auch, dass ihnen Vorher-Nachher-Bilder (Vorher-Nachher-Fotos) von etwaig durchgeführten OPs gezeigt werden. Solche Fotos für einen Vorher-Nachher-Vergleich können Sie sich bei einem Termin zu einem persönlichen Beratungsgespräch ansehen. Dies erfolgt natürlich unter Berücksichtigung der datenschutzrechtlichen Vorgaben. Darüber hinaus wird beim Termin ein Probe-BH angelegt, damit Sie sich die Zielgröße vorstellen können.

Haben Sie texturierte Brustimplantate? Diese Handlungsempfehlungen sind für Sie:

Tasten Sie Ihre Brüste regelmäßig ab. Nach dem 30. Lebensjahr sollten Sie Ihre Brüste und Achselhöhlen jährliche von dem Frauenarzt abtasten lassen. Nachher, nach dem 50. Lebensjahr ist eine jährliche Mammographie für Sie empfehlenswert. Ultraschall oder MRT-Untersuchungen können notwendig sein, wenn die Mammographie-Untersuchung nicht aussagekräftig genug ist. Eine sofortige Untersuchung durch den Plastischen Chirurgen ist erforderlich, wenn Sie eine Veränderung der Größe, des Gefühls oder der Form Ihrer Brüste feststellen.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Die Kosten für eine Brustvergrößerung mit Implantat werden im Rahmen des persönlichen Beratungsgesprächs ermittelt. Sollte Sie sich vorab ein Bild über den preislichen Rahmen machen wollen, besuchen Sie unsere Kostenseite .

Maßgebend für die optimale Oberweite ist die Präferenz der Patientin und ein harmonisches Verhältnis zum Umfang der Taille und der Hüfte. Die Breite des Brustkorbs, die Menge an Unterhautfettgewebe müssen ebenfalls berücksichtigt werden. Werden bei einem schmalen Brustkorb verhältnismäßig große Implantate gewählt, kann das Implantat an den Seiten sichtbar und tastbar werden (auch als Rippling-Phänomen bekannt).

Bei sehr dünnen oder sehr sportlichen Patientinnen ist häufig nur wenig Fettgewebe unter der Haut vorhanden. Das sollte bei der Auswahl der Größe des Implantats, der Form des Implantats und der Auswahl der Operationstechnik bedacht werden. Andernfalls wirken zu große Implantate im Dekolleté unnatürlich, wie aufgesetzt. Konfektionsgrößen unterscheiden sich maßgeblich von Hersteller zu Hersteller. Obgleich es Studien gibt, die von einer Volumenzunahme von circa 200ml ausgehen bei einer Vergrößerung der Körbchengröße von B auf C oder von C auf D, sind diese Werte nur grobe Anhaltspunkte [14]. Tatsächlich unterscheidet sich die Volumenzunahme von einer BH-Größe 75B auf 75C je nach Hersteller von 85 bis 230ml, von 75C auf 75D von 100 bis 140ml und von 75D auf 75E von 80 bis 180ml [15].

Die meisten Patientinnen haben sehr genaue Vorstellungen und Erwartungen hinsichtlich der gewünschten Oberweite. Da es keine Standard-BH-Körbchengröße gibt, sind die Vorstellungen eines C- oder D-Körbchens einer Patientin, die BHs der Marke Victoria’s Secret® trägt, ganz andere als bei der Patientin, die BHs der Marke Triumph® trägt. Nicht selten führen diese unverstandenen Erwartungen in Bezug auf die Körbchengröße nach der Operation zu großer Unzufriedenheit. Darum nehmen wir uns die Zeit, die unsere Patientinnen brauchen, um die Ziele und Grenzen einer Brustvergrößerung genau zu erklären.

Silikonimplantate haben kein Verfallsdatum. Und dennoch gibt es für mit Silikon-Gel gefüllte Brustimplantate keine lebenslange Garantie. Sie halten nicht ein Leben lang. Trotz stetiger Weiterentwicklung der Hüllen und der Füllung (Silikon), kann die Hülle eines Implantats nachher einen Riss entwickeln. Als Faustregel beziffert die Amerikanische Gesellschaft für Ästhetische Plastische Chirurgie (ASAPS) das Risiko auf ein Prozent pro Jahr. Andere Gründe für eine Folgeoperation nach einer Brustvergrößerung sind ein Verrutschen des Implantats (37 Prozent), eine Kapselkontraktur (33 Prozent) oder der Wunsch der Patientin nach einer anderen Implantatgröße (20 Prozent)[16].

Das Risiko des Verrutschens ist größer, wenn das Implantat unter dem Brustmuskel eingebracht wird, als über dem Brustmuskel. Eine Kapselkontraktur ist die Ausbildung von Narbengewebe um das Brustimplantat, das als Verhärtung, Verformung oder Schmerzen der Brust in Erscheinung tritt. Kapselkontrakturen bilden sich bei etwa 10 Prozent der Frauen nach 10 Jahren[17]. Implantatoberfläche, die Platzierung des Implantats sowie bestimmte Vorkehrungen während des operativen Eingriffs beeinflussen das Risiko einer Kapselfibrose.

Die Gefahr einer weiteren Brust-OP variiert von zehn Prozent zwei Jahre nach der Brustvergrößerung bis zu 20 Prozent nach sechs bis zehn Jahren[18]. Die Gründe für das Entfernen von Implantaten können auch die Sorge um ein BIA-ALCL (Brustimplantat-assoziiertes anaplastisches großzelliges Lymphom) oder eine BII (Breast Implant Illness) und somit eine medizinische Indikation sein. Je größer das Implantat ist, desto größer ist nachher die Gefahr des Verrutschens, einer Verletzung der Hülle oder einer Kapselkontraktur. Die zusätzliche Behandlung mit Eigenfett bei der hybriden Brustvergrößerung bietet viele Vorteile. Die zusätzliche Brustvergrößerung mit Eigenfett ermöglicht die Auswahl eines kleineren Implantats. Die Brust fühlt sich in diesem Fall natürlicher an. Bei Bedarf kann der Experte und Arzt für Plastische Chirurgie die Brust individueller formen bzw. korrigieren. Es besteht auch die Möglichkeit, gezielt das Dekolleté zu betonen.

Diese gehört zu einer der am häufigsten gestellten Fragen. Die Größenzunahme der Brust ist sofort nach der OP zu erkennen, so dass Sie bereits ein erstes Bild davon haben. Die in den ersten Tagen unvermeidbare Schwellung bildet sich nach einigen Wochen zurück und die genauen Formen der Kontur sind dann genauer erkennbar. Die Anpassung der Hautspannkraft und die Narbenheilung brauchen jedoch einige Monate Zeit.

Die endgültige Form der Brust braucht daher etwas Zeit, um sich abzuzeichnen. Die Narbe ist in den ersten Monaten oft ein wenig gerötet oder erhaben. Die konsequente Massage der Narbe und die Anwendung eines Silikonpflasters drei bis vier Wochen nach dem chirurgischen Eingriff fördern und beschleunigen den Heilungsverlauf, so dass eine unscheinbare Ausheilung der Narbe ermöglicht wird. Alter, Gesundheitszustand und die Größe des ausgewählten Implantats beeinflussen sich auf die Dauer der Heilung. Bei 90 Prozent der Patientinnen ist das Endergebnis drei Monate nach der Brust-Operation zu sehen, dies variiert selbstverständlich in leichtem Maße individuell von Patientin zu Patientin.

Die FDA empfiehlt nachher, ca. drei Jahre nach der Operation in einer entsprechenden Klinik eine Kernspintomographie-Untersuchung und anschließend alle zwei Jahre. Bei dieser medizinischen Untersuchung können Rupturen jeder Art erkannt werden, die auch bei der körperlichen Untersuchung eines Arztes auf den ersten Blick unentdeckt bleiben würden.

Hierfür gibt es im Wesentlichen zwei Gründe: Erstens deuten Untersuchungen darauf, dass Kapselkontrakturen (Ausbildung von festem Narbengewebe um das Implantat herum) seltener bei rauen Oberflächen im Vergleich zu glatten Oberflächen auftreten. Zweitens haben alle tropfenförmigen Implantate / anatomischen Brustimplantate eine raue Oberfläche, damit Sie nicht verrutschen. Einige Chirurgen sind der Ansicht, dass Implantate in anatomischer Form im Gegensatz zu runden Implantaten zu einer natürlichen Brustform führen.

Die CE-Zertifizierung texturierter Implantate des Herstellers Allergan wurde am 17.12.2018 nicht verlängert. Am 5.04.19 wurden in Frankreich texturierte Implantate der folgenden Hersteller verboten: Allergan Inc., Laboratoire Arion, Nagor Ltd., Eurosilicone, Polytech Health & Aesthetics, Sebbin. Amerikanische und Deutsche Fachgesellschaften raten nicht von der Benutzung solcher Implantate ab. Patientinnen in Deutschland können sich für den Einsatz dieser Implantate nach einer vollumfassenden Aufklärung über Risiken und Alternativen entscheiden.

Hierbei wird das Implantat in einem Stück mit der Kapsel entfernt. Für die Entfernung en-bloc ist ein größerer Zugang im Bereich der Unterbrustfalte erforderlich. Eine Entfernung des Implantates en-bloc geht mit einem höheren Risiko einer Verletzung der Rippen, der Muskel oder der Lunge einher.

Das BIA-ALCL ist kein Krebs des Brustgewebes selbst, sondern eine Form von Blutkrebs, die die weißen Blutkörperchen betrifft. Ein Zusammenhang zwischen der Entwicklung des anaplastischen Großzell-Lymphoms (ALCL) und Brustimplantaten gilt als gesichert. Alternative Verfahren (Brustvergrößerung mit Eigenfett) sollten daher in Betracht gezogen werden.

Die meisten Fälle anaplastischer Großzell-Lymphome traten bei Implantaten mit angerauter (texturierter) Oberfläche auf. Aus diesem Grund wurde die CE-Zertifizierung texturierter Implantate des Herstellers Allergan am 17.12.2018 nicht verlängert. Am 5.04.19 wurden in Frankreich texturierte Implantate der folgenden Hersteller verboten: Allergan Inc., Laboratoire Arion, Nagor Ltd., Eurosilicone, Polytech Health & Aesthetics, Sebbin.

Bei glatter Oberfläche nur in sehr seltenen Fällen: 0,0001% (1:704.000)

  • Bei feiner rauer Oberfläche (mikrotexturierte Implantate, Siltex® und ähnliche): 0,001% (1:82.000)
  • Bei grober rauer Oberfläche (makrotexturierte Implantate, Biocell® und ähnliche): 0,031% (1:3.200)
  • Bei einer Polyurethan Beschichtung: 0,035% (1:2.800)

Die nachfolgenden Zahlen können hilfreich sein, das Risiko, nach einer Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten an BIA-ALCL zu erkranken, besser einzuordnen.

  • Risiko einer Ruptur eines Implantats über einen Zeitraum von 10 Jahren: 8,7% (1:11.5).
  • Risiko einer Kapselkontraktur über einen Zeitraum von 10 Jahren: 13,5% (1:7.4).
  • Risiko einer Nachoperation über einen Zeitraum von 10 Jahren: 31,6% (1:3).
  • Risiko über das gesamte Leben betrachtet einer Frau, an Brustkrebs zu erkranken: 12,5% (1:8).
  • Risiko für das Wiederkehren von Brustkrebs nach Brustamputation bei Brustkrebs: 5% bis 8% (1:12.5-20).
  • Risiko über das gesamte Leben betrachtet, bei einem Autounfall tödlich zu verunglücken: 0,15% (1:645).
  • Risiko einer lebensgefährlichen Komplikation bei einer ästhetischen Operation: 0,002% (1:50.000).
  • Risiko, nach einer Brustvergrößerung mit Silikon-Gel-Implantaten an einem fortgeschrittenem BIA-ALCL mit Lymphknotenmetastasen zu erkranken: ca. 0,0004% (1:250.000).
  • Risiko, nach einer Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten an einem BIA-ALCL zu erkranken, das nicht innerhalb von 3 Monaten ausbehandelt ist: 0,0002% (1:500.000)[24].

Das erste Symptom des BIA-ALCL ist eine Schwellung der Brust, die im Durchschnitt acht Jahre nach dem Einsetzen der Brustimplantate auftritt (Spannweite von zwei bis 28 Jahre nach der Brust-OP). Die Schwellung ist auf eine Ansammlung von Flüssigkeit zurückzuführen, die das Implantat umgibt. Diese Flüssigkeit kann dazu führen, dass die Brust nachher, über einen Zeitraum von Tagen oder Wochen, deutlich größer wird. Es können auch Knoten in der Brust oder in der Achselhöhle, eine Festigkeit der Brust oder Schmerzen auftreten. Das BIA-ALCL ist in der Regel gut behandelbar und heilbar, wenn Patientinnen sich unmittelbar nach dem Auftreten der ersten Symptome behandeln lassen.

Seitdem die Krankheit vor fast 20 Jahren erstmals gemeldet wurde, gab es weltweit 16 bestätigte Todesfälle. Wenn das BIA-ALCL frühzeitig erkannt wird, bevor es sich zu einem Lymphom entwickelt, ist es gut behandelbar und heilbar, indem das Implantat und die umgebende Narbe oder Kapsel entfernt werden.

Wenn das BIA-ALCL früh erkannt wird, ist es gut heilbar. Aktuelle Empfehlungen zur Behandlung des BIA-ALCL sehen eine beidseitige Kapselresektion (Entfernung des gesamten Narbengewebes) und die Entfernung der Brustimplantate vor. Solche Eingriffe werden von Plastischen Chirurgen auch durchgeführt, wenn ein Implantat beschädigt ist oder sich eine Kapselkontraktur entwickelt hat. Die Mehrheit der Patientinnen benötigen keine zusätzliche Behandlung. Hat sich das BIA-ALCL jedoch auf die Lymphknoten oder das angrenzende Gewebe im Körper ausgebreitet, kann eine Chemotherapie oder Bestrahlung erforderlich sein.

Weder das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte noch die Deutsche Fachgesellschaften oder die US-amerikanische Behörde Food and Drug Administration (FDA) empfehlen eine vorbeugende Entfernung von Implantaten mit rauer Oberfläche. Es gibt jedoch Frauen, die sich aus Sorgen um das BIA-ALCL für die Entfernung ihrer Implantate entscheiden.

Wenn aus Sorgen um das BIA-ALCL die Implantate entfernt werden sollen, gibt es folgende Möglichkeiten, um nachher eine schöne Brustform zu erhalten:

Wenn aus Sorgen um das BIA-ALCL die Implantate entfernt werden sollen, gibt es folgende Möglichkeiten, um nachher eine schöne Brustform zu erhalten:

  • Austausch der vorherigen gegen neue Implantate mit einer glatten Oberfläche.
  • Einen Brustaufbau durch eine Behandlung mit Eigenfett, die in der Regel dreimalig wiederholt werden muss.
  • Eine Bruststraffung.

Es gibt keinen Bluttest, der ein BIA-ALCL nachweisen könnte. Nach Expertenmeinung benötigen Frauen, die keine Veränderung der weiblichen Brust aufweisen, keine zusätzlichen Untersuchungen. Wenn aber eine Patientin eine Veränderung ihrer Brüste bemerkt hat, wie zum Beispiel eine Schwellung oder einen Knoten – sollte sofort eine Untersuchung, Bildgebung und Beratung (persönlich) bei einem Plastischen Chirurgen veranlasst werden. Wenn sich Flüssigkeit um das Implantat herum befindet, sollte die Flüssigkeit unter Ultraschallkontrolle abgesaugt und zur Analyse eingeschickt werden.

Plastische Chirurgen, Wissenschaftlicher und die Hersteller von Implantaten befassen sich intensiv mit dieser Frage. Mögliche Risikofaktoren sind die Implantatoberfläche und chronische Entzündungen (Keime mit dem Namen Ralstonia picketti, pseudomonas, brevundimonas). Da in einigen Regionen der Welt (zum Beispiel Asien) nur sehr wenige Fälle gemeldet wurden, wird auch eine erbliche Veranlagung als begünstigender Faktor diskutiert. Möglicherweise müssen verschiedene Faktoren zusammenkommen, damit ein BIA-ALCL nach einiger Zeit entsteht.

Schätzungsweise wurden weltweit 2017 1,5 Millionen Brustvergrößerungen mit Implantaten durchgeführt. Dennoch ist die Brustimplantatkrankheit eine seltene und noch ungenügend erforschte Erkrankung. Andere Bezeichnungen für die Brustimplantatkrankheit sind „autoimmune/inflammatory syndrome induced by adjuvants (ASIA)“ oder “Silicone Implant Incompatibility Syndrome (SIIS)”. Ein Zusammenhang zwischen Brustimplantaten und sehr uneinheitlichen Beschwerden wird seit circa dreißig Jahren diskutiert. Zu diesem Beschwerdebild gehören unter anderem Gelenkschmerzen, Müdigkeit, Brustschmerzen, Haarausfall, Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Lichtempfindlichkeit, Verdauungsbeschwerden, Nachtschweiß, Hautausschläge, Gewichtszunahme, Herzrasen, Körpergeruch, Angst, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Depressionen, neurologische und hormonelle Probleme. Diese Beschwerden werden unabhängig vom Hersteller der Brustimplantate, von der Oberfläche des Implantates (raue Oberfläche oder glatte Oberfläche) und dem Füllmaterial (physiologische Kochsalzlösung oder Silikon) beschrieben. Auf sozialen Medien gibt es dazu zahlreiche Berichte.

Silikone sind künstlich hergestellte Verbindungen. Die Verbindungen bestehen aus kettenartig aneinandergereihtem Silizium (Si) verbunden mit Sauerstoff (O) und zwei organische Kohlenwasserstoffgruppen. Silizium ist nach Sauerstoff und Eisen das dritthäufigste Element auf der ganzen Erde. In der Natur kommt Silizium in Verbindung mit Sauerstoff als Kieselerde (Siliziumdioxid) vor. Siliziumdioxid, auch E551 genannt, ist als Zusatzstoff auch für Öko-Lebensmittel zugelassen. E551 kommt in Instant-Kaffee, Scheibenkäse, geriebener Käse, Gewürzpulver, Tütensuppen oder Kochsalz vor. Das Einatmen von Siliziumdioxid als Feinstaub kann es zu einer Quarzstaublunge und einer entzündlichen Erkrankung der Gelenke (Caplan-Syndrom) führen. Es handelt sich hierbei um Berufserkrankungen bei Bergleuten, Steinmetzen oder Gussputzern. Silikon kommt in Deodorants, Haut- und Haarpflegemittel, Salben, Gleitmittel und Backformen vor. In der Medizin kommt Silikon bei Herzschrittmachern, Herzklappen, künstlichen Gelenken und Brustimplantaten vor. Medizinisches Silikon wird bei der Herstellung von Antioxidantien, Farbstoffen und Weichmachern befreit.

In den frühen 90er Jahren gab es mehrere Fallberichte, die Silikonimplantate mit Bindegewebserkrankungen, Krebs und Autoimmunerkrankungen in Verbindung brachten. Der Einsatz von Silikonimplantaten wurde 1992 in den USA gestoppt. Eine US-amerikanische Non-Profit- und Nichtregierungsorganisation (National Academy of Medicine) hat nach der Auswertung von 1078 wissenschaftlichen Berichten ein Risiko verneint[27]. 2006 hat die US-amerikanische Behörde für Lebens- und Arzneimittel (Food and Drug Administration, FDA) Silikonimplante wieder zugelassen. Ursächliche Zusammenhänge werden in der Medizin nach den Hill Kriterien untersucht.

An einem solchem Test wird intensiv geforscht. Es existieren jedoch Laboruntersuchungen, um bestimmte Autoimmunerkrankungen nachzuweisen.

Die Verbesserung nach der Entfernung der Brustimplantate können ausbleiben, vorübergehend oder dauerhaft sein. Es gibt keine Studie, die nachweist, dass eine Implantatentfernung mit Kapselentfernung besser wäre als ohne Kapselentfernung.

Es gibt keine Möglichkeit, den Zusammenhang der Beschwerden mit den Brustimplantaten nachher zu beweisen oder zu widerlegen. Wir empfehlen eine Beratung bei einer Fachärztin oder einem Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie. Lässt sich eine Autoimmunerkrankung nachweisen, wird unter Umständen eine medikamentöse Behandlung empfohlen. Eine Entfernung der verwendeten Implantate mit der Kapsel (en-bloc) oder ohne kann jederzeit durchgeführt werden.

Da der Zusammenhang (noch) nicht als gesichert gilt, kann aktuell nicht von einem Risiko gesprochen werden. Nach bestem Wissen und Gewissen gibt es keinen Hinweis aus hochwertigen Studien über einen Zusammenhang zwischen Brustimplantaten und Autoimmunerkrankungen.

Hierbei wird das Implantat in einem Stück mit der Kapsel entfernt. Für die Entfernung en-bloc ist ein größerer Zugang im Bereich der Unterbrustfalte erforderlich. Eine Entfernung des Implantates en-bloc geht mit einem höheren Risiko einer Verletzung der Rippen, der Muskel oder der Lunge einher.

  1. Namgoong S, et al., 2020, Aesthetic Plast Surg ↩︎
  2. Cheng N, et al. 2002, Aesthet Plast Surg ↩︎
  3. Oam GS, Paddle A. Aesthetic Plast Surg. 2020 ↩︎

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