Bruststraffung

Schwangerschaft und Stillperioden aber auch einfach die Zeit machen die Brust schlaff. Eine Bruststraffung lässt sie wieder jugendlich aussehen.

Was ist eine Bruststraffung?

Bei einer Bruststraffung wird die Brustwarze wieder in ihre ursprüngliche Position gebracht und überschüssige Haut entfernt. Der Eingriff kann in Verbindung mit einer Verkleinerung der Brustwarze durchgeführt werden. Die Schnittführung kann sich – je nach Ausprägung des Befundes – auf den Warzenhof beschränken. Soll der gesamte Hautmantel der Brust korrigiert werden, wird die Schnittführung vom Warzenhof bis zur Unterbrustfalte erweitert.  Das Brustvolumen wird entsprechend Ihrem persönlichen Veränderungswunsch den individuellen anatomischen Verhältnissen angepasst.

Wie können Sie sich auf den Eingriff vorbereiten?

  • Alle Ihre Fragen zu möglichen Komplikationen und alternativen Behandlungen sollten im Vorfeld beantwortet sein.
  • Schränken Sie Nikotin- und Alkoholkonsum auf ein Minimum ein!
  • Die Einnahme hormonhaltiger Medikamenten (Pille) ist gegebenenfalls vorübergehend einzustellen.
  • Blutverdünnende Medikamente (z. B. ASS, Thomapyrin®) müssen mindestens 10 Tage vor der Operation nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt abgesetzt werden.
  • Vitaminpräparate (A, E) und Nahrungsergänzungsmittel (Omega-3-Fettsäuren, Johanniskraut-Präparate usw.) müssen mindestens 4 Wochen vor der Operation abgesetzt werden.
  • Operationen schränken die Flugreisetauglichkeit ein. Planen Sie daher in den 6 Wochen nach der Operation keine Flugreisen beruflich wie privat!

Wie wird der Eingriff durchgeführt?

  • In aller Regel wird in Vollnarkose im Rahmen eines ambulanten Eingriffs operiert.
  • Die Wunde wird überwiegend mit selbstauflösenden Hautfäden genäht.
  • Der Eingriff dauert ca. 2 Stunden.

Was müssen Sie nach dem Eingriff beachten?

  • Eine Oberkörperhochlagerung von etwa 30 Grad (auch beim Schlafen) für 5 Tage ist für die Abschwellung und Wundheilung förderlich.
  • Duschen ist unmittelbar vor der Wundkontrolle ab dem 3. postoperativen Tag möglich.
  • Postoperative klinische Kontrollen empfehlen sich am 3. postoperativen Tag und nach 1, 2, 6 Wochen sowie nach 6 und 12 Monaten.
  • Zuvor angepasste Stütz-BHs sollten kontinuierlich 6 Wochen lang getragen werden.
  • Narbenpflege (Narbenmassage, Sonnenschutz, Silikonauflage) ab der 3. postoperativen Woche verhilft zu unscheinbaren Narben.
  • Sport, Saunagänge, Schwimmen, schweres Arbeiten und Sonnenbäder sollten für mind. 6 Wochen gemieden werden.

Haben Sie noch Fragen? – Nutzen Sie unser Schnell-Kontaktformular

Ihr Centerplast-Team um PD Dr. Stéphane Stahl und Dr. Adelana Santos Stahl berät Sie gern.

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