Lexikon

Narben und Narbenbildung

Der Heilungsprozess einer Narbe wird von äußeren Faktoren und der individuellen Veranlagung beeinflusst. Der Vorgang der Narbenheilung dauert sechs bis zwölf Monate.

Eine Narbe wird nach der betroffenen Körperstelle, der Ausrichtung, der Länge, der Breite, den Konturen (erhaben oder eingezogen), der Farbe und der Festigkeit beurteilt. Narben können darüber hinaus mit Schmerzen, einem Jucken, Bewegungseinschränkungen, Gefühlsstörungen und der Ausbildung von Haargefäßen einhergehen. Bei wulstigen Narben spricht man von einer Narbenhypertrophie – nicht zu verwechseln mit einer Narbenwucherung, auch Narbenkeloid genannt.

Was beeinflusst die Narbenbildung?

Günstig für die unscheinbare Heilung einer Narbe ist die Ausrichtung der Narbe entlang der Hautspannungslinien oder Langer-Linien (englisch Relaxed skin tension lines). Eine feine atraumatische und spannungsfreie Naht der Wunde ist gleichfalls wichtig für ein ansprechendes Ergebnis. Auch das Alter, die Körperstelle, Veranlagung und die Heilungsphase haben einen Einfluss auf die Heilung.

Das Zigarettenrauchen und eine dadurch begünstigte Entzündung wirken sich nachteilig auf das Erscheinungsbild einer Narbe aus. Im Gesicht kann eine feine Narbenheilung durch eine vorbeugende Unterspritzung eines muskelentspannenden Mittels unterstützt werden.

Bei Wunden an der Brust oder am Bauch kann in ausgewählten Fällen eine Unterdruckbehandlung eine feine Narbe begünstigen. Nach der Wundheilung wird das Erscheinungsbild durch das Massieren der Narbe mit einer Fettcreme unterstützt.

Der Schutz vor UV–Licht beugt einer auffälligen Dunkelfärbung der Narbe vor. Durch das Aufbringen eines Silikonpflasters heilt die Narbe besser und weicher aus. Es wird angenommen, dass das Aufbringen einer Silikonfolie die Ausschüttung bestimmter Wachstumsfaktoren (TGF-β2), die Gefäßbildung und die Kollagenbildung des Gewebes reguliert. Auch eine Druckbehandlung kann an bestimmten Stellen des Körpers, wie zum Beispiel dem Ohrläppchen oder den Extremitäten, eine feine Narbenheilung fördern.

Ohrclips oder Kompressionsmieder zum Beispiel bringen einen ständigen Druck auf die Narbe auf von idealerweise 25–40 Millimeter Quecksilbersäule. Bedingt durch den langwierigen Heilungsprozess einer Narbe, bedarf es einer konsequenten und regelmäßigen Anwendung der unterstützenden Maßnahmen (Massage, Silikonpflaster, Druckbehandlung) über mindestens sechs bis zwölf Monate.

Nachdem der physiologische Heilungsprozess abgeschlossen ist, können wir Ihnen in unserer Praxis für Plastische Chirurgie verschiedene Behandlungsmaßnahmen anbieten. Hierzu zählt die Kortison Unterspritzung, die Nanofettunterspritzung, das Microneedling, die Behandlung mit eigenem Blut sowie die chirurgische Narbenkorrektur.

Behandlungsmöglichkeiten

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