Brustvergrößerung mit Eigenfett (Lipofilling)

Um die Brust zu vergrößern, gibt es verschiedene Methoden. CenterPlast empfiehlt, wenn es zu den Wünschen der Patientin und den Voraussetzungen passt, den Einsatz von Eigenfett.

Was ist eine Brustvergrößerung mit Eigenfett?

Bei einer Eigenfett-Behandlung werden Fettgewebszellen abgesaugt, gereinigt und gefiltert und dem Körper an anderer Stelle wieder zugeführt. Die transplantierten körpereigenen Zellen dienen dem Volumenaufbau und der Konturverbesserung. Die Fettzellen können vom Bauch, Oberschenkeln, Po oder den Knien abgesaugt werden. Damit die Zellen anheilen ist eine schonende Entnahme und Aufbereitung der Zellen sowie ein vorsichtiges Einspritzen der Zellen in die Unterhaut wichtig. Je besser die Voraussetzungen, desto mehr Zellen heilen an und tragen zur Konturverbesserung der Brust bei. Dennoch muss damit gerechnet werden, dass ein gewisser Anteil des Volumens verloren geht und die Zellen vom Körper auf natürliche Weise wieder abgebaut werden. Die Eigenfettbehandlung kann eine Volumenzunahme von bis zu 30 % bis 50 % erzielen. Um zum gewünschten Ergebnis zu gelangen, kann die Behandlung nach 3 Monaten wiederholt werden.

Wie können Sie sich auf den Eingriff vorbereiten?

  • Alle Ihre Fragen zu möglichen Komplikationen und alternativen Behandlungen sollten im Vorfeld beantwortet sein.
  • Schränken Sie Nikotin- und Alkoholkonsum auf ein Minimum ein!
  • Die Einnahme hormonhaltiger Medikamenten (Pille) ist gegebenenfalls vorübergehend einzustellen.
  • Blutverdünnende Medikamente (z. B. ASS, Thomapyrin®) müssen mindestens 10 Tage vor der Operation nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt abgesetzt werden.
  • Vitaminpräparate (A, E) und Nahrungsergänzungsmittel (Omega-3-Fettsäuren, Johanniskraut-Präparate usw.) müssen mindestens 4 Wochen vor der Operation abgesetzt werden.
  • Operationen schränken die Flugreisetauglichkeit ein. Planen Sie daher in den 6 Wochen nach der Operation keine Flugreisen beruflich wie privat!

Wie wird der Eingriff durchgeführt?

  • In aller Regel wird in Vollnarkose operiert. Damit verbunden ist ein stationärer Aufenthalt von einem Tag.
  • Alternativ kann der Eingriff auch in örtlicher Betäubung und Dämmerschlaf durchgeführt werden.
  • Der Eingriff dauert ca. 90 Minuten.

Was müssen Sie nach dem Eingriff beachten?

  • Eine Oberkörperhochlagerung von etwa 30 Grad (auch beim Schlafen) über 5 Tage ist für die Abschwellung und Wundheilung förderlich.
  • Um das Anheilen der Zellen nicht zu gefährden, ist es wichtig, 6 Wochen lang nur auf dem Rücken zu schlafen.
  • Duschen ist unmittelbar vor der Wundkontrolle ab dem 3. postoperativen Tag möglich.
  • Postoperative klinische Kontrollen empfehlen sich am 3. postoperativen Tag und nach 1, 2, 6 Wochen sowie nach 6 und 12 Monaten.
  • Zuvor angepasste Stütz-BHs sollten kontinuierlich 6 Wochen lang getragen werden.
  • Sport, Saunagänge, Schwimmen, schweres Arbeiten und Sonnenbäder sollten für mind. 6 Wochen gemieden werden.

Haben Sie noch Fragen? – Nutzen Sie unser Schnell-Kontaktformular

Ihr Centerplast-Team um PD Dr. Stéphane Stahl und Dr. Adelana Santos Stahl berät Sie gern.

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