Brustvergrößerung mittels Implantat

Sie wünschen sich eine fülligere Brust, die zu Ihnen passt? Die Brustvergrößerung mittels Implantat gehört zu den klassischen Eingriffen der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie.

Wissenswertes über Brustimplantate

Implantate werden nach ihrer Form, Größe, Außenwand und Füllmaterial ausgesucht. CE- und FDA-Zertifizierungen zeugen von der Einhaltung europäischer bzw. amerikanischer Qualitätsnormen. Für die Auswahl des richtigen Implantates sollten Ihre Veränderungswünsche und Ihre individuellen anatomischen Verhältnisse berücksichtigt werden.

Brustimplantate werden in der Regel über einen wenige Zentimeter großen Zugang im Bereich der geplanten Unterbrustfalte eingebracht. Alternative Zugänge sind die Achselhöhle oder am Rand des Warzenhofes. Sie können unter oder über den großen Brustmuskeln bzw. unter die Brustdrüsen platziert werden.

Ein Zusammenhang zwischen der Entwicklung des anaplastischen Großzell-Lymphoms (ALCL) und Brustimplantaten gilt als gesichert. Alternative Verfahren (Brustvergrößerung mit Eigenfett) sollten daher in Betracht gezogen werden.

Wie können Sie sich auf den Eingriff vorbereiten?

  • Alle Ihre Fragen zu möglichen Komplikationen und alternativen Behandlungen sollten im Vorfeld beantwortet sein.
  • Schränken Sie Nikotin- und Alkoholkonsum auf ein Minimum ein!
  • Die Einnahme hormonhaltiger Medikamenten (Pille) ist gegebenenfalls vorübergehend einzustellen.
  • Blutverdünnende Medikamente (z. B. ASS, Thomapyrin®) müssen mindestens 10 Tage vor der Operation nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt abgesetzt werden.
  • Vitaminpräparate (A, E) und Nahrungsergänzungsmittel (Omega-3-Fettsäuren, Johanniskraut-Präparate usw.) müssen mindestens 4 Wochen vor der Operation abgesetzt werden.
  • Operationen schränken die Flugreisetauglichkeit ein. Planen Sie daher in den 6 Wochen nach der Operation keine Flugreisen beruflich wie privat!

Wie wird der Eingriff durchgeführt?

  • Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose im Rahmen eines ambulanten Eingriffs.
  • Die Wunde wird überwiegend mit selbstauflösenden Hautfäden genäht.
  • Je nach Befund werden Drainageschläuche in die Wunde eingelegt, die nach kurzer Dauer wieder entfernt werden können.
  • Der Eingriff dauert ca. 60 Minuten.

Was müssen Sie nach dem Eingriff beachten?

  • Eine Oberkörperhochlagerung von etwa 30 Grad (auch beim Schlafen) über 5 Tage ist für die Abschwellung und Wundheilung förderlich.
  • Um ein Verrutschen oder Verdrehen der Implantate zu vermeiden, ist es wichtig, 6 Wochen lang nur auf dem Rücken zu schlafen.
  • Duschen ist unmittelbar vor der Wundkontrolle ab dem 3. postoperativen Tag möglich.
  • Postoperative klinische Kontrollen empfehlen sich am 3. postoperativen Tag und nach 1, 2, 6 Wochen sowie nach 6 und 12 Monaten.
  • Zuvor angepasste Stütz-BHs sollten kontinuierlich 6 Wochen lang getragen werden.
  • Narbenpflege (Narbenmassage, Sonnenschutz, Silikonauflage) ab der 3. postoperativen Woche verhilft zu unscheinbaren Narben.
  • Sport, Saunagänge, Schwimmen, schweres Arbeiten und Sonnenbäder sollten für mind. 6 Wochen gemieden werden.

Haben Sie noch Fragen? – Nutzen Sie unser Schnell-Kontaktformular

Ihr Centerplast-Team um PD Dr. Stéphane Stahl und Dr. Adelana Santos Stahl berät Sie gern.

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